Unser Jubiläumsjahr 2025 – Ein Rückblick
Unser Jubiläumsjahr begann am 8. Januar mit der ersten Probe zu unserem Projekt „Laudate Dominum“ mit Psalmvertonungen vom 16. Jahrhundert bis heute. Neben „Klassikern“ wie Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Rheinberger und Distler probten wir auch Musik etwas unbekannterer Komponisten wie z. B. Heinrich Kaminski, Umar Sisask oder Steve Dobrogosz. Unsere Aufführungen am 22. und 23. März in St. Michael, Göttingen und St. Servatius, Duderstadt, unterstützt von Lisa Rothländer (Sopran) und Ulle Pfefferle (Klavier), waren erfreulich gut besucht.

Um die Wartezeit bis zum nächsten Projektbeginn zu überbrücken, haben sich Teile des Chores zwischen Mai und Juli zu Auffrischungsproben für die „Misa a Buenos Aires“ und zu diversen Stammtischen getroffen.
Direkt zu Beginn der Proben für das Superstar-Projekt Mitte August feierten wir im Garten von Familie Timmermann unser Jubiläums-Sommerfest bei bester Laune und bestem Wetter.
Kaum war die Probenphase richtig angelaufen, kam der September und damit auch die Teilnahme am „Internationalen Chorfestival LiberArte“ in Bonn. Während manche von uns am gesamten Festival vom 24.-27.09. teilgenommen haben, ist eine weitere Gruppe erst am Freitag angereist, um die „Misa a Buenos Aires“ in der Bonner Universitätsaula mitzusingen, die wir selbst im April 2024 in zwei Konzerten in Göttingen und Duderstadt aufgeführt hatten. Der besondere Reiz bestand unter anderem darin, dass der Komponist Martín Palmeri höchstpersönlich am Klavier dabei war. Weitere argentinische Künstler wie Gilberto Pereyra (Bandoneon), Lupe Larzábal (Choreinstudierung) und Pablo Quinteros (Leitung) sorgten gemeinsam mit Streichern des Beethoven-Orchesters Bonn für ein möglichst authentisches Tangoerlebnis. Alle stellten sich dabei als nahbare, freundlich zugewandte und ehrlich interessierte Musikerpersönlichkeiten heraus. So wurde unser Trip nach Bonn zu einem einmaligen Erlebnis.



Das lange „Halloween-Reformationstag-Allerheiligen-Wochenende“ bot uns genug Zeit und Raum, um in der Jugendherberge Helmarshausen eine gleichermaßen effektive wie gemeinschaftsstiftende Probenintensivphase sowie einen fantastischen Bunten Abend zu verbringen.

Die eigentlichen Jubiläumskonzerte fanden im November statt. Und wie es sich für ein Jubiläum gehört, war alles ein bisschen größer, spannender und aufwendiger als sonst. Zum ersten Mal haben wir mit einer Band gesungen, zum ersten Mal wurden wir deshalb auch über Mikrofon verstärkt und überhaupt wurden wir tontechnisch professionell betreut. Zum ersten Mal haben wir gemeinsam mit dem Schulchor des Eichsfeld-Gymnasiums gesungen, zum ersten Mal im Forum des Schulzentrums Auf der Klappe in Duderstadt. Beide Konzerte waren überwältigend gut besucht und das Publikum war genauso in Feierlaune wie der Chor.


Zum Abschluss unseres Jubiläumsjahres gab es dann noch unsere mittlerweile traditionelle Adventsmusik zum Zuhören und Mitsingen. Dieses Jahr in der Universitätskirche St. Nikolai, wie immer gemeinsam gestaltet mit den wunderbaren „AOV Brass“, den Blechbläsern der Akademischen Orchestervereinigung Göttingen. Dieses Jahr hatten wir denkbar wenig Zeit für die Vorbereitung, ursprünglich sollte es aufgrund des engen Zeitplans ausnahmsweise gar keine Adventsmusik geben. Aber letzten Endes haben sich die Stimmen durchgesetzt, die sich eine Adventszeit ohne unsere Adventsmusik nicht so recht vorstellen können. Es war ein sehr stimmungsvoller Abschluss unseres Jubiläumsjahres!

Wir wünschen ein wunderbares neues Jahr 2026 und hoffen, euch in einem unserer nächsten Konzerte wiederzusehen, z. B. bei unseren Fasten- und Passionsmotetten, deren Proben in den nächsten Tagen beginnen. Weitere Infos findet ihr hier.